KErn-Bereich Wissenschaft
Wissenschaft

Kaum ein Themenfeld ist komplexer als die menschliche Ernährung, weshalb sich heute eine Vielzahl wissenschaftlicher Disziplinen mit den unterschiedlichen Aspekten einer gesunden und nachhaltigen Ernährung beschäftigt.

Die Lebensmittelwissenschaften, die Ernährungswissenschaften, die Medizin, die Biologie, die Lebensmittelchemie, einschließlich Lebensmittelrecht, aber auch die Life Sciences und die Biotechnologie sowie die Konsumentenforschung, die Betriebswirtschaft und sogar die Philosophie, die Pädagogik und die Psychologie sind mit Fragestellungen zu einer gesunden Ernährung konfrontiert. Damit kommt der Interdisziplinarität eine immer größere Bedeutung zu.

Mehr zum Bereich Wissenschaft

Das Statement von Prof. Dr. Thomas Hofmann, TUM-Vizepräsident, in der Innovationssektorstudie Ernährung des BMBF trifft den Nagel auf den Kopf: "Wir wissen viel, aber leider in unterschiedlichen Köpfen".

Der Bereich "Wissenschaft" des KErn fokussiert sich auf die Verbesserung der Zusammenarbeit der verschiedenen Disziplinen in Wissenschaft und Wirtschaft am Standort Bayern. Die Thematisierung und Bewertung neuer Forschungsergebnisse sowie deren zielgruppenspezifische Aufbereitung und Verbreitung sind weitere Schwerpunkte. Hieraus ergeben sich für den Bereich "Wissenschaft" folgende Aufgaben und Ziele:

Unsere Ziele

  1. Förderung der interdisziplinären Zusammenarbeit der verschiedenen wissenschaftlichen Fachrichtungen in den Bereichen Ernährung und Gesundheit sowie zwischen Forschung, Industrie und der immer wichtiger werdenden Ernährungsbildung.
  2. Weitergabe wissenschaftlich gesicherter Erkenntnisse aus dem Bereich Ernährung in die Wirtschaft, die Ernährungsbildung sowie die Stellen für Gemeinschaftsverpflegung und über Multiplikatoren an die Presse.
  3. Zielgruppenspezifische Aufbereitung wissenschaftlich gesicherter Erkenntnisse zum Thema Ernährung.

Unsere Aufgaben

  1. Unter Nutzung des Internets und der internationalen wissenschaftlichen Literatur werden drängende Fragen in den Bereichen Ernährung und Gesundheit mit Aufklärungsbedarf aufgegriffen und thematisiert.
  2. Besonders wichtige Fragestellungen werden im Rahmen von Projekten erörtert. Diese werden entweder eigenständig oder in Kooperation mit Partnern aus Forschung und/oder Industrie durchgeführt und analysiert.
  3. Die Projektergebnisse werden zielgruppenspezifisch aufbereitet und an die jeweilige Zielgruppe kommuniziert. Hierzu werden Multiplikatoren und die verschiedenen Medien genutzt – wobei den "Neuen Medien" besondere Aufmerksamkeit gilt.

Lebensmittelretter-Projekte am KErn

Online-Umfrage des Kompetenzzentrums für Ernährung
ReBIOscover: Alte Getreidesorten wiederentdecken

Verschiedene Getreidesorten

© Bildquelle Logo: AdobeStock

Regional, nachhaltig und ressourcenschonend hergestellte Lebensmittel aus dem Handwerk liegen aktuell klar im Trend. Ebenso steigt das Interesse an alten Getreidesorten, um eine bessere Ernährungsvielfalt zu ermöglichen. Doch wie hoch ist deren Verfügbarkeit und Bekanntheit? Unterstützen Sie durch Ihre Teilnahme an dieser Umfrage das KErn bei der Wiederentdeckung von alten Getreidesorten zur nachhaltigen Herstellung von Bio-Lebensmitteln.  Mehr

Aktuelle Verzehrdaten in Bayern
„Was isst Bayern?“ – Start der 3. Bayerischen Ernährungsstudie

Logo dritte Bayerische Ernährungsstudie

© Bildquelle Logo: KErn

„Was essen wir?“ Diese Frage steht im Mittelpunkt der dritten repräsentativen Ernährungsstudie in Bayern, welche 20 Jahre nach der letzten Erhebung nun unmittelbar vor ihrem Start steht. Ein renommiertes Forschungsteam der Münchner Universitäten erhebt zusammen mit dem Kompetenzzentrum für Ernährung in Kulmbach (KErn) aktuelle Daten zum Ernährungsverhalten und dem Gesundheitsstatus der bayerischen Bevölkerung.  Mehr

Nachbericht zur Online-Veranstaltung
Handel(n) rettet Lebensmittel

Kombination aus Aktionslogo und Einkaufskorb

© Bildquelle Korb: iStock
© Bildquelle Logo: KErn

Das KErn veranstaltete im Rahmen der bundesweiten Aktionswoche „Deutschland rettet Lebensmittel“ am 6. Oktober 2021 die Online-Veranstaltung „Handel(n) rettet Lebensmittel“. Vom Zero-Waste Bier über krummes Gemüse in der Bio-Kiste bis hin zu Künstlicher Intelligenz wurde eine enorme Bandbreite der innovativen Lösungsansätze zur Vermeidung von Lebensmittelverschwendung aufgezeigt.   Mehr

Wir retten Lebensmittel!

Stilisiertes Bild eines Apfels im Rettungsring

Lebensmittel gehen entlang der gesamten Wertschöpfungskette verloren. Laut Schätzungen tragen Haushalte EU-weit einen Anteil von 53, die Industrie von 19 %. In Bayern enden pro Person und Jahr 43 kg noch verzehrsfähige Lebensmittel im Abfall. Um diese Zahl zu reduzieren, ist das KErn mit mehreren Projekten am Bündnis "Wir retten Lebensmittel!" des StMELF beteiligt.  Mehr

Aktuelles

Bundesweite Aktionswoche 29.09.-06.10.21
Deutschland rettet Lebensmittel

Woche gegen Lebensmittelverschwendung

© myphotobank.com.au/
stock.adobe.com

Bundesweit findet vom 29. September bis zum 6. Oktober 2021 die Aktionswoche "Deutschland rettet Lebensmittel" statt, die darauf abzielt, mit Aktionen in ganz Deutschland auf das Thema Reduzierung der Lebensmittelverschwendung aufmerksam zu machen. Gerade Obst und Gemüse landen aufgrund ihrer geringen Haltbarkeit häufig im Müll und sind im internationalen Jahr für Obst und Gemüse das Schwerpunktthema der Aktionswoche in diesem Jahr. Hier ein Überblick über die geplanten Aktionen in Bayern.  Mehr

Aus dem Bündnis "Wir retten Lebensmittel!"
Ideenwerkstatt: Handel(n) rettet Lebensmittel

KErn Logo Lebensmittelverschwendung - Einkaufswagen

© KErn

Mit der Initiative „Ideenwerkstatt Handel(n) rettet Lebensmittel“ wollen wir das vielfältige Engagement des Handels aufzeigen. Dabei machen wir innovative Lösungsansätze aus dem Lebensmittelhandel und Start-ups sichtbar, die zur Reduktion von Lebensmittelverlusten beitragen. Schicken Sie uns dazu Ihre Idee, mit der Sie in Ihrem Markt bzw. Unternehmen Lebensmittel vor dem Mülleimer retten. Machen Sie Fotos oder ein Video Ihrer Lebensmittelretter-Maßnahme und reichen Sie diese bei uns. Detaillierte Informationen finden Sie auf unserer Webseite. Wenn Sie Lust bekommen haben, bei unserer Aktion mitzumachen, dann freuen wir uns über Ihre Anmeldung. Seien Sie dabei und gehen Sie als Vorbild voran!   Mehr

Kooperationsprojekt "Smart Moving"
Per Stups zu mehr Bewegung im Studienalltag

Grinsende junge Frau, die ein Auge zukneift vor grünem Hintergrund. Von ihr geht eine Sprechblase aus mit "Mach doch mal Pause vom vielen Sitzen!" Rechts oben ist das Logo von Smart Moving und unten im Bild der Link zur Homepage.

© KErn

Einen gesunden und nachhaltigen Lebensstil fördern – das ist die Hauptaufgabe des KErn. Dazu gehört vor allem auch ausreichend Bewegung. Inwiefern Nudging zu mehr Bewegung im Alltag führen kann, erprobte das KErn in einem Kooperationsprojekt im Setting Hochschule. Das Vorhaben wurde von der Techniker Krankenkasse gefördert und innerhalb von drei Jahren an den beiden bayerischen Universitäten Bayreuth und Regensburg erfolgreich umgesetzt.  Mehr

Neues Projekt "ReBIOscover"
Alte Sorten wiederentdecken

Ein Bäcker hält eine Schüssel voller Brotteig in der Hand

© Fotolia / Philippe Ramakers

Der Wunsch nach regionalen und handwerklich hergestellten Produkten rückt heute immer mehr in den Vordergrund. Die Getreidesorten sollen nicht nur den ernährungs-physiologischen Bedarf decken, sondern auch weniger immunreaktive Inhaltsstoffe enthalten. Das KErn unterstützt die Wiederentdeckung von regionalen alten Getreide-Landsorten zur nachhaltigen Herstellung von Bio-Lebensmittel-spezialitäten.  Mehr

Projektabschluss
Onlinemarktplatz für nachhaltige Rohstoffe

Logo Digitale Rohstoffboerse Rgb 300dpi 147

Der Onlinemarktplatz für nachhaltige Rohstoffe vernetzt Erzeuger und Abnehmer, sorgt für kurze Wege, fördert den regionalen Handel, den Informationsaustausch und fördert biobasierte Wirtschaftskreisläufe. Abnehmern und Erzeugern von nachwachsenden Roh- und Reststoffen zeigt sich ein neuer Ansatz für ein nachhaltiges Rohstoffmanagement.  Mehr

Projektabschluss
stocky - die App für nachhaltige Essensplanung

Logo stocky App mit Schriftzug nachhaltig, smart, kochen

Jährlich wirft jeder Deutsche im Schnitt 75 Kilogramm Lebensmittel in den Abfall. Mit den richtigen Tipps und Maßnahmen bekommen Sie die Lebensmittelverluste in Ihrem Haushalt problemlos um die Hälfte reduziert. Und diese Tipps bekommen Sie mit stocky. Die App macht es Ihnen leicht, bewusster mit Lebensmitteln umzugehen. Dank automatischer Einkaufslisten, Essensplanung, gezielter Resteverwertung, Rezepttipps und mehr retten Sie nicht nur Lebensmittel, sondern sparen dabei auch Geld.  Mehr

Bündnis "Wir retten Lebensmittel!"
Materialsammlung Lebensmittelverschwendung

Sechs Würfel mit Buchstaben, die das Wort "Fakten" ergeben.

© oxie99 – adobe.stock.com

In Deutschland gehen jedes Jahr rund 12 Millionen Tonnen an Lebensmitteln entlang der gesamten Wertschöpfungskette verloren. Allein in Bayern existiert ein Vermeidungspotenzial für Lebensmittelverluste von ca. 1,3 Millionen Tonnen. Um sich über die Entstehung von Lebensmittelverschwendung, deren Auswirkungen und Maßnahmen zur Vermeidung dieser zu informieren, hat das KErn eine Materialsammlung mit hilfreichen Internet-Links zusammengestellt  Mehr

Neues Webprojekt
KErn baut Wissensportal zu Ernährung und Medien auf

Auf einem Porzelanteller steht in bunten Buchstaben Fake News geschrieben

© Adobe Stock Yekatseryna

Mehr Ernährungswissen für Journalisten, Redakteure und Ernährungsprofis: Am KErn ist der Startschuss für ein neues Webprojekt gefallen. Das Wissensportal mit dem Arbeitstitel „Ernährungsradar“ soll Redaktionen die Arbeit erleichtern – Ziel: seriöse Infos für bessere Berichte und mehr Qualität in der Debatte über Ernährung. Auch für interessierte Nutzer und Ernährungsberaterinnen und -berater sind Angebote geplant.   Mehr

Nachbericht
Nachbericht zum Online-Seminar: "Smart kochen für eine nachhaltige Zukunft"

Smartphone mit der stocky App auf dem Bildschirm in der Hand neben Einmachgläsern

© Shutterstock

Nachhaltiger Konsum ist derzeit ein viel diskutiertes Thema. Auch im Bereich Ernährung ist ein Umdenken zu einem ressourcenschonenderen Umgang mit unseren Lebensmitteln angesichts der hohen Menge an weggeworfenen Lebensmitteln dringend nötig. Im Rahmen der bundesweiten Aktionswoche gegen Lebensmittelverschwendung veranstaltete das KErn am 22. September 2020 das Online-Seminar „Smart kochen für eine nachhaltige Zukunft“.   Mehr

Einladung zu Online-Seminaren an den Fachzentren
Nudging - Clevere Essentscheidungen anstoßen

Großer Elefant stupst kleinen Elefant mit dem Rüssel an

© Duncan Noakes – stock.adobe.com

Täglich treffen Gäste in Katinen und Mensen zahlreiche Entscheidungen, einige davon wohl überlegt. Oft greifen sie aber eher zufällig und spontan zu Speisen. Besonders in der Gemeinschaftsverpflegung liegt ein großes Potenzial für "Nudging". Aus diesem Grund haben Verpflegungsverantwortliche die Gelegenheit, an vielfältigen Online-Seminaren an den Fachzentren teilzunehmen.  Mehr

Fernsehinterview
Milch – gefährlich, überbewertet oder alternativlos?

Aus einer Glaskaraffe wird Milch in ein Glas eingefüllt

© naturalbox - stock.adobe.com

Das war der Titel der am 15. September 2020 ausgestrahlten Planet Wissen-Sendung im ARD. Als Studiogast informierte Christine Röger, Bereichsleiterin Wissenschaft am KErn über Fakten in Sachen Milch und Gesundheit. Denn in letzter Zeit gerät das Grundnahrungsmittel immer häufiger als Krankmacher in Verruf, während Milchersatzprodukte vor allem in Großstädten en Vogue sind.   Mehr

Weitere Beiträge

Bayerischer Forschungscluster
Im Alter ist proteinreiche Ernährung besonders wichtig

Älteres Paar, das Salat isst

© AdobeStock_aletia2011

Im Alter ist eine gesunde, proteinreiche Ernährung wichtig, um beispielsweise der altersbedingten Abnahme der körperlichen Funktionen oder dem Abbau der Muskelmasse wirkungsvoll entgegenzutreten. In einer wissenschaftlichen Studie haben Forscher an über 70-jährigen zum ersten Mal den Zusammenhang zwischen Motivation zur gesunden Ernährung und der tatsächlichen Proteinaufnahme in dieser Altersgruppeg untersucht.  Mehr

Forschungsprojekt
Was isst Bayern? - 3. Bayerische Ernährungsstudie

Logo dritte Bayerische Ernährungsstudie

© Cube

„Wia ess ma mia?“ Diese Frage steht im Mittelpunkt der dritten repräsentativen Ernährungsstudie in Bayern, deren Feldphase voraussichtlich im Herbst 2020 startet. Fast 20 Jahre nach der letzten Erhebung erfasst das Forschungsteam um Prof. Dr. Jakob Linseisen von der Ludwig-Maximilians-Universität, Prof. Dr. Kurt Gedrich von der TU München und dem KErn aktuelle Daten zum Ernährungsverhalten und dem Gesundheitsstatus der bayerischen Bevölkerung.  Mehr

Projekt zur Rettung von Lebensmitteln in Großküchen
Ressourcen schonen in der Großküche

Koch hält einen Teller in der Hand auf dem ein grünes Sparschwein steht und freundlich zwinkert

© StMELF

Jedes Jahr landen Lebensmittel im Müll, die eigentlich noch genießbar gewesen wäre. Allein in Bayern existiert ein Vermeidungspotenzial von 1,3 Millionen Tonnen an Lebensmittelabfällen. Großküchen weisen ein besonders großes Potenzial zur Vermeidung dieser Verschwendung auf. Ideen wie ressourcenschonendes Wirtschaften gelingen kann, zeigt Ihnen die neue Broschüre „Ressourcen schonen in der Großküche“, des KErn.   Mehr

Nachbericht
Ernährungsverhalten in Bayern und seine Folgekosten

Schale mit Obst und Gemüse. Daneben liegt ein Stetoskop und ein BLutzuckermessgerät

© Chinnapong - stock.adobe.com

Eine ungesunde Ernährung ist weltweit Risikofaktor Nummer eins. Jährlich sterben etwa 11 Millionen Menschen an ernährungsmitbedingten Erkrankungen, allen voran Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs und Diabetes – so das Ergebnis einer aktuellen Studie, die im Fachmagazin The Lancet erschienen ist. Ein Zuviel an Salz, Zucker, Alkohol, bestimmten Fetten und in erster Linie an Kalorien und zum Teil hochverarbeiteten Lebensmitteln sowie ein Zuwenig an gesunden Nahrungsmitteln wie Gemüse und Nüssen, beeinträchtigen aber nicht nur die Gesundheit jedes Einzelnen, sie verursachen auch Kosten für das Gesundheitssystem und belasten damit die Solidargemeinschaft.   Mehr

Ernährungsbildungsprojekt „Lebensmittel-Freunde"

Die Lebensmittel-Freunde, das sind eine Himbeere, ein Salatkopf und Prinz Köstlich grinsen freundlich. Die Himbeere hält eine Birne in der rechten Hand

© Agentur TIGERTATZE

Jedes Jahr gehen in Deutschland etwa 13 Mio. t Lebensmittel verloren. Um bereits Kinder für einen nachhaltigen und wertschätzenden Umgang mit Lebensmitteln zu sensibilisieren, können Lehrkräfte ab sofort das Lernmaterial „Lebensmittel-Freunde“ nutzen. Das Material richtet sich speziell an Grundschulkinder der 2. und 3. Klassenstufe in Bayern.   Mehr

Bayerischer Forschungscluster
enable – gesunde Ernährung in allen Lebensphasen

Junge Frau im Supermarkt, die auf einem virtuellen Bildschrim auf den Icon enable klickt

© enable-Cluster

Der enable-Cluster forscht interdisziplinär an den Schnittstellen von Ernährungswissenschaften und Lebensmitteltechnologie zu Informations- und Kommunikationstechnologie und Sozialwissenschaft und trägt dazu bei, das Zusammenspiel von Ernährung und Ausprägung des menschlichen Genoms zu entschlüsseln. Er untersucht damit auch die Prädisposition für und den Schutz vor chronischen Erkrankungen wie Diabetes und deren Folgeschäden.  Mehr

Nachbericht zum Wissenschaftsseminar
Wissenschaftlicher Status quo zu A1-/A2-Milch

Milch und Casein

© topteen – fotolia.com

Die A2-Milch hat schon vor Jahren in Australien und Neuseeland den Milchmarkt erobert. Jetzt ziehen zunehmend auch die USA und europäische Länder wie Holland, Österreich und Großbritannien nach und bieten A2-Milch an. Verbraucher berichten von gesundheitlichen Vorteilen der A2-Milch. Was ist dran an den beobachteten Effekten? Antwort auf diese und weitere Fragen gab das Wissenschaftsseminar am 2. Dezember 2019 in Freising.  Mehr

Ist A2-Milch besser?
Wissenschaftlicher Status quo zu A1-/A2-Milch

Eingießen von Milch in Glas. Im Hintergrund ist verschwommen Natur zu erkennen.

© naturalbox - stock.adobe.com

Während die A2-Milch in Australien und Neuseeland schon vor Jahren den Milchmarkt erobert hat, ziehen jetzt zunehmend auch die USA und europäische Länder nach und bieten A2-Milch an. Verbraucher berichten von gesundheitlichen Vorteilen der A2-Milch. Was ist dran an den beobachteten Effekten? Antwort auf diese und weitere Fragen gibt das Wissenschaftsseminar am 2. Dezember 2019 in Freising.  Mehr

Nachbericht zum Wissenschaftsseminar
Nudging – per Stups gesünder?

Vorlesungssaal mit Teilnehmern befüllt

© OPUS.MEDIA Bild&Ton GmbH

Nudging – als Stups in eine gewünschte Richtung ist derzeit ein kontrovers diskutiertes Thema. In Zusammenarbeit mit der Universität Bayreuth veranstaltete das KErn am 5. Februar 2019 das Wissenschaftsseminar „Nudging - per Stups gesünder?“ Die Beiträge der Referenten zeigten, dass sich Nudging in der Gemeinschaftsverpflegung und im Alltag von Studierenden zur Gesundheitsförderung einsetzen lässt und das ohne Zwang und Restriktionen.   Mehr

Digitale Rohstoffbörse für nachhaltige Roh- und Reststoffe
Ein digitaler Marktplatz für biobasierte Wirtschaftskreisläufe

Logo Digitale Rohstoffbörse für nachhaltige Rohstoffe auf einem Bild mit Blick auf landwirtschaftliche Nutzflächen

© fotolia.com

Immer mehr Branchen setzen bei der Wahl ihrer Ausgangsstoffe für die industrielle Produktion und bei der Energiegewinnung mittlerweile bewusst auf nachwachsende Rohstoffe. Jedoch fehlt bislang eine Marktanbindung, das heißt eine ökonomische Handelsplattform für landwirtschaftliche Erzeuger und für Hersteller von biobasierten Produkten, um Roh- und Reststoffe zu handeln.  Mehr

Warenwirtschaftssystem für den Privathaushalt
Digitale Küche der Zukunft

Tisch mit Gemüse, Brettchen udn MEsser udn Hände die ein Tablet bedienen

© StockPhotoPro_198330481_SocialMedia

In Deutschland gehen über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg jährlich mehr als 11 Millionen Tonnen an Lebensmitteln verloren. Ein Großteil dieser Verluste entsteht auf der Seite des Endkunden. In Bayern landen 51 Kilogramm pro Kopf und Jahr im Mülleimer, wovon 24 Kilogramm vermeidbar wären.Die Gründe für die hohe Zahl an Lebensmittel-verlusten sind vielschichtig, wobei das Planungs- und Einkaufsverhalten sowie der Umgang mit Speiseresten als wesentliche Ursachen herausragen.  Mehr

Events & Veranstaltungen

Aktuelle Forschungsprojekte

3. Bayerische Ernährungsstudie
Was isst Bayern?

Logo dritte Bayerische Ernährungsstudie

© Cube

„Wia ess ma mia?“ Diese Frage steht im Mittelpunkt der dritten repräsentativen Ernährungsstudie in Bayern, deren Feldphase voraussichtlich im Herbst 2020 startet. Fast 20 Jahre nach der letzten Erhebung erfasst das Forschungsteam um Prof. Dr. Jakob Linseisen von der Ludwig-Maximilians-Universität, Prof. Dr. Kurt Gedrich von der Technischen Universität München und dem KErn aktuelle Daten zum Ernährungsverhalten und dem Gesundheitsstatus der bayerischen Bevölkerung.  Mehr

Nachbericht
Ernährungsverhalten in Bayern und seine Folgekosten

Herzförmige Schale mit Obst und Gemüse, die neben Fragebogen und Blutzuckermessgerät liegt

© AdobeStock/Chinnapong

Eine ungesunde Ernährung ist weltweit Risikofaktor Nummer eins. Jährlich sterben etwa 11 Millionen Menschen an ernährungsmitbedingten Erkrankungen, allen voran Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs und Diabetes – so das Ergebnis einer aktuellen Studie, die im Fachmagazin The Lancet erschienen ist. Ein Zuviel an Salz, Zucker, Alkohol, bestimmten Fetten und in erster Linie an Kalorien und zum Teil hochverarbeiteten Lebensmitteln sowie ein Zuwenig an gesunden Nahrungsmitteln wie Gemüse und Nüssen, beeinträchtigen aber nicht nur die Gesundheit jedes Einzelnen, sie verursachen auch Kosten für das Gesundheitssystem und belasten damit die Solidargemeinschaft.   Mehr

Digitalisierung
Digitale Rohstoffbörse für nachhaltige Rohstoffe

Puzzleteile, die für einen nachhaltigen Kreislauf stehen

©M. Schuppich/Fotolia.com

Eine digitale Rohstoffbörse bietet einen neuen Ansatz für ein nachhaltiges Rohstoffmanagement. Erzeugern und Herstellern, auch aus dem Mittelstand, eröffnet sich damit die Chance, am plattformgestützten Handel zu partizipieren – bei gleichzeitig prognostizierbaren Warenwerten.  Mehr

Nudging
Smart Moving – Start Moving

Gesicht einer lachenden jungen Frau, die mit einem Auge zwinkert, vor grünem Hintergrund und dem SmartMoving-Logo rechts

Sitzen ist das neue Rauchen. Um den gesundheitlichen Folgen eines sitzend verbrachten Alltags entgegegenzuwirken, sollen verschiedene Maßnahmen in einem Modellprojekt an zwei Universitäten – der Universität Bayreuth und der Universität Regensburg – im Praxis-Alltag von Studierenden erprobt werden.  Mehr

Nudging
Smarter Lunchrooms – fördern simple Maßnahmen ein günstiges Essverhalten?

Bunte Obstschalen mit Stückobst wurden direkt an der Kasse einer Mensa vor den Regalen mit Süßigkeiten platziert

©Wolfgang Pulfer

Inwieweit lässt sich durch nudging-Maßnahmen (nudging engl. für „anstupsen“) eine gesundheitsförderliche Essenswahl fördern? Inwieweit werden solche nudging-Maßnahmen im praktischen Küchenalltag mittel- und langfristig beibehalten? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigte sich das Kooperationsprojekt „Smarter Lunchrooms – GV-Praxistest“.  Mehr

Weitere Projekte & Kooperationen

Energieeinsparungen in der Gemeinschaftsverpflegung
ENKÜ – die energieeffiziente Küche

Projekt ENKÜ - die energieeffiziente Küche

©RioPatuca Images/Fotolia.com

Wie energieeffizient sind die Großküchen der bayerischen Betriebsgastronomie? Welches Potenzial zur Energie- und Ressourceneinsparung steckt dahinter? Mit diesen Themen beschäftigte sich das Team des Projekts energieeffiziente Küche (ENKÜ). Ergebnisse wurden auf der Abschlussveranstaltung im Februar 2018 vorgestellt.  Mehr

Ernährungsfolgekosten
Ernährungsverhalten in Bayern und seine Folgekosten – gemeinsam forschen, wirksam handeln!

Ein Apfel und ein Maßband vor einer Waage

©Picture-Factory/Fotolia.com

Die Kosten für die Behandlung ernährungsmitbedingter Krankheiten stellen eine Mehrbelastung für das Gesundheitssystem dar. Ziel des Projekts ist die Identifizierung ursächlicher Einflussfaktoren auf gesundheitsförderndes Ernährungsverhalten sowie die Ermittlung der Kosten. Gleichzeitig werden neuartige, implizite Ansätze zur Verhaltensprävention in einem Modellprojekt getestet.  Mehr

Evidenzbasierung
Beta-Casein A1 und A2 in Milch und mögliche Einflüsse auf die menschliche Gesundheit

Milch und Casein

©topteen/Fotolia.com

Ein Großteil der europäischen und amerikanischen Rinderrassen ist hinsichtlich des beta-Casein-Gens heterozygot und produziert deshalb ein Gemisch aus A1- und A2-Milch. Mittels Literaturrecherche werden Evidenz und Evidenzlücken zum Unterschied zwischen beiden Milchtypen hinsichtlich möglicher Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit untersucht.  Mehr

App "Schwanger & Essen"
Ernährung für Schwangere

App Schwanger & Essen

©Syda Productions/Fotolia.com

Um werdende Mütter und Paare mit Kinderwunsch in ihrer neuen, aufregenden Lebensphase zu unterstützen, entwickelte das Kompetenzzentrum für Ernährung durch Förderung des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten die App "Schwanger & Essen".   Mehr

Bayerischer Forschungscluster
enable – gesunde Ernährung in allen Lebensphasen

enable-Startbild: Frau mit Icons zu gesunder Ernährung

Am 17. Juli 2015 stellte sich das enable-Cluster bei der offiziellen Auftaktveranstaltung in Freising-Weihenstephan vor. Das Cluster forscht interdisziplinär an den Schnittstellen von Ernährungswissenschaften und Lebensmitteltechnologie zu Informations- und Kommunikationstechnologie.  Mehr

Abgeschlossenes Forschungsprojekt
Lebensmittelverluste und Wegwerfraten in Bayern

Veranschaulichung der Lebensmittelverluste in Bayern

Das KErn ermittelte gemeinsam mit dem Institut für Siedlungswasserbau, Wassergüte- und Abfallwirtschaft (ISWA) der Universität Stuttgart die in Bayern entstehenden Lebensmittverluste und Wegwerfraten. Das Vermeidungspotenzial für Lebensmittelverluste in Bayern liegt bei 1,31 Millionen Tonnen pro Jahr – das entspricht 73.000 vollbeladenen Lastwagen.  Mehr

Abgeschlossenes Forschungsprojekt
Ernährungsbildung in Schulen: Ergebnisse des Kooperationsprojekts

Ein Bücherstapel vor einer Schultafel, auf dem ein Apfel liegt

©Cherries/Fotolia.com

In welchen Bereichen werden Defizite in der bisherigen Ernährungsbildung vermutet? Welche Themen sollten im Unterricht behandelt werden? Wie gut sind unterrichtsbegleitende Materialien und Schulbücher im Bereich Ernährungsbildung? Fragen wie diese versuchte das KErn im Rahmen des Projekts „Erhebung zur Ernährungsbildung in Schulen“ zu beantworten.  Mehr

Studie der Universität Bayreuth im Auftrag des KErn
Landkarte der medialen Lebensmittelwelt für Kinder (6–12 Jahre) im Jahr 2014

Studie Landkarte der medialen Lebensmittelwelt für Kinder

Fernsehen war 2014 das wichtigste Medium für Kinder, um Informationen über Ernährung zu bekommen. Das ist das Ergebnis einer Studie der Universität Bayreuth, die das KErn in Auftrag gab. Die Studie analysierte die verfügbaren, medienbasierten Angebote zu den Themen Ernährung und Lebensmittel für Kinder zwischen 6 und 12 Jahren.  Mehr

Publikationen