Gegen Lebensmittelverschwendung
Lebensmittelretter-Projekte am KErn

Stilisiertes Bild eines Apfels im Rettungsring

Vom Feld bis in den Kühlschrank: Lebensmittel gehen entlang der gesamten Wertschöpfungskette verloren. Laut Schätzungen tragen die Haushalte EU-weit einen Anteil von 53 Prozent an dieser Verschwendung und die verarbeitende Industrie von 19 Prozent.

In Bayern enden im Durchschnitt pro Person und Jahr 65 Kilogramm Lebensmittel im Abfall. Von diesen 65 Kilogramm wären wiederum 43 Kilogramm, also zwei Drittel, vermeidbar. In Zahlen ausgedrückt landen in Bayern jährlich 200 Euro in Form von vermeidbaren Lebensmittelabfällen im Müll.

Aktuelle Veranstaltungen

1. Bayerisches Symposium gegen Lebensmittelverschwendung

Gerettete Lebensmittel in der Saalmitte aufgebaut

@Hauke Seyfarth

Am 16. Juli 2018 fand im Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten das 1. Bayerische Symposium gegen Lebensmittelverschwendung statt. Die bis auf den letzten Platz ausgebuchte Veranstaltung zeigte nicht nur den dringenden Handlungsbedarf auf, sondern gab auch hilfreiche Tipps zur Rettung von Lebensmitteln.  Mehr


Kurzfilm: Lebensmittelverluste in Bayern

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Bündnis "Wir retten Lebensmittel!"

Teller mit Messer und Gabel in akkurater Anordnung; auf dem Teller ist die Schrift "Wir retten Lebensmittel" zu sehen

©Andrey Kuzmin/Fotolia.com, Bildmontage: Running Frames GmbH

Das Bündnis „Wir retten Lebensmittel!“ ging im Oktober 2016 an den Start. Ziel ist es, Maßnahmen zu entwickeln und umzusetzen, die zur Reduzierung von Lebensmittelverlusten beitragen.

Hier gibt es weitere Informationen zum Bündnis "Wir retten Lebensmittel!"

Unsere Forschungsprojekte

Das KErn setzt verschiedene Maßnahmen im Rahmen des Bayerischen Bündnisses „Wir retten Lebensmittel“ des Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten um.

Forschungsprojekt „Vermeidung von Lebensmittelverlusten mittels eines Food-Scanners“

Der Food-Scanner beim Praxistest

©Hauke Seyfarth

Ein kompakter und preisgünstiger Food-Scanner soll dazu beitragen, die Lebensmittelverluste am Ende der Wertschöpfungskette zu reduzieren – im Handel und beim Verbraucher.

Hier geht's zum Projekt

Forschungsprojekt "Fortlaufende Erfassung von Lebensmittelverlusten in Bayern"

Hände, die mithilfe einer Gabel Spaghettireste in den Abfall geben

©nito/Fotolia.com

Eine umfangreiche Datenbasis zu Lebensmittelverlusten ermöglicht ein kontinuierliches Monitoring der Verluste in Bayern. Dies ist notwendig, um entsprechende Maßnahmen zur Reduzierung ableiten zu können. Die Daten sind so aufgebaut, dass sie mit denen anderer Länder vergleichbar sind.

Hier geht's zum Projekt

Ernährungsbildungsprojekt "Lebensmittel-Freunde"

Rucksack mit Schulutensilien und Brotzeitbox

©karandaev/Fotolia.com

Ein Ernährungsbildungsprojekt für Kinder ab der zweiten Klasse. Der Themenschwerpunkt liegt auf der Wertschätzung von Lebensmitteln und der Vermeidung von Lebensmittelverschwendung. Die Pilotphase hat im Herbst 2017 begonnen. Weiterführende Informationen folgen in Kürze.

Warenwirtschaftssystem für den Privathaushalt

Kleines Tablet in Mitten verschiedener Lebensmittel

©StockPhotoPro/Fotolia.com

In Deutschland gehen über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg jährlich mehr als 11 Millionen Tonnen an Lebensmitteln verloren. Ein Großteil dieser Verluste entsteht auf der Seite des Endkunden. Gemäß wissenschaftlichen Untersuchungen (GfK Studie, 2017) landen durchschnittlich 55 Kilogramm Lebensmittel bei jedem Deutschen pro Jahr im Mülleimer. Die Gründe für die hohe Zahl an Lebensmittelverlusten sind vielschichtig, wobei das Planungs- und Einkaufsverhalten sowie der Umgang mit Speiseresten als wesentliche Ursachen herausragen.

Digitale Küche der Zukunft

GFK-Studie zu Lebensmittelverschwendung