Forschungsprojekt
Smart Moving – Start Moving

Sitzen ist das neue Rauchen. Um den gesundheitlichen Folgen eines sitzend verbrachten Alltags entgegegenzuwirken, sollen verschiedene, auf "Nudging" basierende Maßnahmen in einem Modellprojekt an zwei Universitäten – der Universität Bayreuth und der Universität Regensburg – im Praxis-Alltag von Studierenden erprobt werden.

Gesicht einer lachenden jungen Frau, die mit einem Auge zwinkert, vor grünem Hintergrund und dem SmartMoving-Logo rechts

Untersucht wird die zugrundeliegende Fragestellung, wie der Campus der Universität und die universitären Räume gestaltet werden müssen, um Bewegung im Alltag nicht zu verhindern, sondern zu fördern. In der ersten Phase wird hierfür ein Ideenwettbewerb veranstaltet, an dem sich die Studierenden der Universitäten Bayreuth und Regensburg beteiligen können. Projektpartner neben dem KErn sind die Universität Regensburg und die Universität Bayreuth. Gefördert wird das Modellprojekt von der Techniker Krankenkasse.

Aktuelles

Aufruf zur Teilnahme am Ideenwettbewerb
Smart-Moving-Ideenwettbewerb. Für den "Stups" zu mehr Bewegung im Uni-Alltag.

Vom 14. Mai bis zum 18. November 2018 läuft der Ideen-Wettbewerb, an dem sich Studierende der Uni Bayreuth und der Uni Regensburg beteiligen können. Gesucht werden kreative Vorschläge, um den Uni-Alltag aktiver zu gestalten.

Zum Projekt


Die meisten Erwachsenen verbringen rund 50 bis 60 Prozent des Tages im Sitzen. Die Folgen des Bewegungsmangels sind gravierend: Neben Fehlernährung und Rauchen ist Bewegungsmangel eine der häufigsten Ursachen für Zivilisationskrankheiten wie z. B. Bluthochdruck, Diabetes mellitus Typ 2, Koronare Herzkrankheit und verschiedene Krebserkrankungen. Die gesamtgesellschaftlichen Kosten, die infolge der durch Bewegungsmangel verursachten bzw. begünstigten Erkrankungen anfallen, sind enorm.

Vor diesem Hintergrund sollten Hochschulen in ihren Aktivitäten dem allgemeinen gesellschaftlichen Diskurs zu Lebensstilfragen, wie z. B. die Förderung von Bewegung im Alltag, folgen. Auf der Ebene der Organisationsentwicklung ist es die Etablierung eines betrieblichen Gesundheitsmanagements. Im Sinne der Etablierung eines betrieblichen Gesundheitsmanagements eignet sich Nudging als Methode, die das Verhalten von Menschen auf vorhersagbare Weise beeinflussen soll, ohne dabei auf Verbote und Gebote zurückgreifen oder ökonomische Anreize verändern zu müssen.

Hintergrund des Projekts

Das Projekt "Smart Moving" ist aus dem Projekt „Ernährungsverhalten in Bayern und seine Folgekosten“ entstanden. Dort konnte in einem Praxistest „Smarter Lunchrooms“ in der Gemeinschaftsverpflegung bereits die positive Wirkung verhältnisorientierter Maßnahmen wie Nudging auf eine gesunde Essenswahl gezeigt werden. Daran anknüpfend soll Nudging in diesem Folgeprojekt auf den Bereich der Alltagsbewegung übertragen werden.

Ziel des Projekts

Ziel von Smart Moving ist die Erhöhung von Alltagsaktivität an der Hochschule. Dabei soll die zugrundeliegende Fragestellung untersucht werden, wie der Campus der Universität und ihre Räume gestaltet werden müssen, um Bewegung zu ermöglichen statt sie zu verhindern.
Projektinformation
Projektleitung: Claudia Bösl
Laufzeit: 01.03.2018 – 31.03.2021
Gefördert durch: TK

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Projektpartner

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