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So kommen Familien gut durch die Coronapandemie

Junge Frau bereitet mit zwei Kindern Gemüse zu

© StMELF/Tobias Hase

Die staatlichen Ernährungs- und Bewegungsangebote für junge Eltern und Familien fallen aufgrund der Coronapandemie bis auf weiteres aus. Um die Zeit zu überbrücken, bis sie wieder angeboten werden können, versorgen wir Sie online mit Tipps und Hinweisen, wie Sie Ernährung und Bewegung zu einem Bestandteil des gemeinsamen Alltags machen können.

Tipps für das gemeinsame Kochen und Essen mit Ihren Kindern zu Hause

Aufgrund der aktuellen Situation verbringen Sie gerade viel Zeit daheim mit Ihren Kindern. Diese gewonnene Zeit können Sie nutzen, um gemeinsam Neues im Bereich der Lebensmittel und Ernährung zu entdecken. Ihre Kinder haben oft mehr Interesse, in der Küche mitzuhelfen, als Sie glauben. Gemeinsames Kochen schafft zudem spielerisch ein Bewusstsein für eine gesundheitsförderliche Ernährung. Praktische Tipps und Inspirationen haben wir für Sie nachfolgend zusammengefasst:
Wie können Sie Ihre Kinder an der Essenszubereitung / am Kochen beteiligen?
Schauen Sie zunächst zusammen mit Ihren Kindern, welche Lebensmittel Sie vorrätig haben. Wählen Sie gemeinsam ein einfaches Rezept aus, das sich daraus zaubern lässt – Erfolgserlebnisse tragen dazu bei, dass die Kinder den Spaß am Kochen nicht verlieren. Denken Sie vor dem Beginn auch an die notwendigen Hygienemaßnahmen. Neben dem gründlichen Händewaschen aller Familienmitglieder mit Seife sollten Sie mit gewissen Lebensmitteln, wie zum Beispiel rohen Eiern oder rohem Hackfleisch, vorsichtig umgehen (z. B. unterschiedliche Schneidbretter für rohes Fleisch und gegartes Fleisch verwenden). Sie sollten diese am besten selbst verarbeiten. Ihre Kinder können stattdessen beispielweise das Gemüse waschen, schälen oder auch schneiden und Ihnen beim Kochen in die Töpfe schauen. Achten Sie dabei aber auch auf die Sicherheit. Der heiße Herd, das kochende Wasser und auch die Messer können eine Gefahrenquelle darstellen. Die Aufgaben sollten also immer altersgemäß sein: vom Waschen des Gemüses über das Abwiegen bis hin zum Schneiden von weichen Lebensmitteln – es gibt für jede Altersstufe die Möglichkeit mitzuhelfen. Gemeinsames Kochen soll in erster Linie Spaß machen. Manchmal geht aber auch etwas daneben und in der Küche bricht das Chaos aus. Bleiben Sie geduldig und gelassen – es ist noch kein Sternekoch vom Himmel gefallen.
„Wasser marsch!“ – Anleitung zum richtigen Händewaschen
Richtiges Händewaschen will gelernt sein. Gerade in der jetzigen Zeit ist Hygiene wichtiger denn je. Dies gilt nicht nur für das Händewaschen vor den Mahlzeiten, sondern auch für zwischendurch. Sie als Eltern haben hier eine Vorbildfunktion für Ihre Kinder. Doch wie waschen Sie Ihre Hände richtig?
  1. „Wasser marsch!“ Halten Sie Ihre Hände unter das fließende Wasser. Die Temperatur spielt bei der Beseitigung von Viren und Bakterien keine Rolle – sie sollte für Sie angenehm sein.
  2. Gründlich einseifen! Seife ist sehr wichtig bei der Bekämpfung des Virus. Reiben Sie deshalb für 20-30 Sekunden ihre Hände gründlich ein. Vergessen Sie hierbei nicht die Fingerzwischenräume, die Fingerkuppen, die Nägel und auch die Handgelenke.
  3. Nochmal: „Wasser marsch!“ Spülen Sie die Hände gründlich mit Wasser ab.
  4. Abtrocknen nicht vergessen! Trockenen Sie die Hände mit einem sauberen Handtuch gründlich ab. Viren und Keime brauchen Feuchtigkeit, um zu überleben. Auf trockener Haut haben sie deshalb weniger Chancen.
Erklären Sie Ihren Kindern, wie wichtig das Händewaschen ist und wie es funktioniert. Ermöglichen Sie kleineren Kindern, durch einen Hocker, allein an Wasserhahn und Seife zu gelangen – das fördert die Selbstständigkeit. Begleiten Sie den Vorgang des Händewaschens spielerisch. Durch Reime, Erzählungen und Liedbegleitungen kann ein lustiges Ritual entstehen und Ihre Kinder werden Spaß daran haben. Üben Sie das Händewaschen anfangs immer wieder gemeinsam – bis es auch ohne Hilfe klappt.
Lernort Küche
Gemeinsames Kochen fördert die Entwicklung Ihres Kindes und bietet eine Vielzahl an Lerngelegenheiten. Neben der Stärkung von lebenspraktischen Kompetenzen, können sich Ihre Kinder beim Kochen und Backen spielerisch Wissen in unterschiedlichen Bereichen aneignen. Lassen Sie sich doch einfach die Zubereitungsanleitung des Rezepts von Ihren Kindern laut vorlesen – das stärkt die Sprach- und Lesekompetenz. Beim Abwiegen und Ausrechnen von Mengen können Sie ganz nebenbei die mathematischen Fähigkeiten trainieren. Oder versuchen Sie einen Bezug zu den Lebensmitteln herzustellen, die Sie zum Beispiel gerade für die Zubereitung eines Kaiserschmarrns verwenden: Wo kommt das Ei her? Woraus wird Mehl gemacht? Wann wachsen die Äpfel an den Bäumen? So können Sie ganz nebenbei Wissen darüber vermitteln, woher unsere Lebensmittel stammen. Aber auch motorische Fähigkeiten werden bei der Essenszubereitung geschult. Das Kneten des Teiges beim Backen fördert zum Beispiel die Feinmotorik im Handbereich. Trauen Sie Ihren Kindern in der Küche auch ruhig etwas zu, das stärkt ihr Selbstbewusstsein.

Rezepte zum Nachkochen

Backe Backe Kuchen? Nein, Brot! – Tipps zum Brotbacken mit Ihren Kindern
Wählen Sie zunächst gemeinsam ein einfaches Brotrezept aus, das zum Beispiel keine lange Teigruhe benötigt – Kinder sind oft ungeduldig und wollen lieber gleich loslegen statt lange auf den Teig zu warten. Beispielsweise geht ein Rezept für Dinkelvollkornbrot ganz fix. Denken Sie vor dem Beginn auch an die notwendigen Hygienemaßnahmen, also gründliches Händewaschen aller Familienmitglieder mit Seife. Sind die Hände sauber, lassen Sie Ihre Kinder anhand des Rezepts die Zutaten für das Brot sowie die nötigen Backutensilien (zum Beispiel Teigschüssel) zusammensuchen. Weiter geht es mit dem Abwiegen des Mehls und der weiteren Zutaten je nach Rezept (zum Beispiel Saaten wie Sonnenblumenkerne) sowie dem Abmessen des Wassers – das können gerne Ihre Kinder übernehmen, so werden ganz nebenbei auch mathematische Kompetenzen geschult. Sind alle Zutaten in der Schüssel, schauen Sie sich gemeinsam noch einmal die Hände an – sind sie noch sauber? Lieber einmal mehr waschen als einmal zu wenig. Mit sauberen Händen dürfen Ihre Kinder ausgiebig den Brotteig verkneten und zu einem Brotlaib formen. Für alles, was in und um den Backofen herum passiert, sollten Sie selbst zuständig sein, da der heiße Backofen eine Gefahrenquelle für Kinder darstellt. Nun kommt der fertig geformte Brotlaib in den Backofen. Und jetzt heißt es warten und sich freuen, wenn frischer Brotduft die Küche erfüllt und das Ergebnis endlich probiert werden darf. Was gibt es Besseres als frisches, selbstgebackenes und noch warmes Brot? Mmh…

Dinkelvollkornbrot selber backen Externer Link

Sie haben einen Gemüsemuffel daheim? Wie können Sie diesen dennoch zum Probieren animieren?
Junge Frau und kleines Mädchen schneiden Gemüse

© StMELF/Tobias Haase

Nicht alle Kinder mögen Gemüse, vor allem gekochtes Gemüse. Hier ist Kreativität gefragt: Binden Sie Ihre Kinder bei der Zubereitung von Rohkost-Sticks mit ein – rohes Gemüse kommt meist viel besser an. Lassen Sie Ihre Kinder die Gemüsesorten nach Farben auswählen, denn diese ist oft ausschlaggebend: Möhren oder gelbe und rote Paprika mögen die Kinder meist, grüne Paprika eher weniger. Wenn Ihre Kinder das Gemüse dann noch selbst schneiden dürfen und Sie einen leckeren Quark-Dip dazu herstellen, greifen bestimmt auch die Gemüsemuffel gerne zu. Auch das Schnitzen von Gemüsetieren macht Spaß und Appetit. Wie wäre es also beispielsweise mit einem Gurkenkrokodil oder einer Paprikaschildkröte?
Kennen Sie schon die Kiwischildkröte oder den Gurkenlolli? – Hier greifen auch Obst- und Gemüsemuffel gerne zu!
Gurkenscheibe, in deren Mitte eine Karottenscheibe eingebettet ist.

© KErn

Wussten Sie, dass sich aus Obst und Gemüse viele schöne Tiere, Blumen oder Muster zaubern lassen? Nein? Dann probieren Sie es mit Ihren Kindern aus. Sie werden sehen, dass Ihren Kindern das Obst und Gemüse gleich dreimal so gut schmeckt und sie bei der Zubereitung auch noch jede Menge Spaß haben. Weiterhin können Sie ihnen Wissen über die Namen und die Zubereitung der Obst- und Gemüsesorten vermitteln. Bevor Sie mit der Herstellung beginnen, überlegen Sie zunächst zusammen mit Ihren Kindern, welche Formen oder Tiere sie gerne aus Obst und Gemüse gestalten möchten. Dann wählen Sie mit Ihren Kindern die passenden Obst- und Gemüsesorten aus, die sie zusammen waschen, schälen und schnippeln können.
Für den Einstieg eignet sich zum Beispiel der Gurkenlolli. Hierfür schneiden Sie Karotten und Gurken in etwa gleich dicke Scheiben. Das Innere der Gurke schneiden Sie mit einem Messer heraus. In das entstandene Loch in der Gurke drücken Sie die Karottenscheibe. Die Gurke mit der Karottenscheibe spießen Sie dann mit einem Zahnstocher oder einem Schaschlikspieß auf. Fertig ist der Gurkenlolli, der Ihren Kindern bestimmt genauso gut wie ein süßer Lolli schmecken wird.
Sie haben einen Trennköstler daheim? Wie können Sie Ihn zum Probieren neuer Gerichte animieren?
Manche Kinder mögen es nicht, wenn die Speisen – wie oft üblich – zusammengemischt auf ihrem Teller liegen, wie beispielsweise die Tomatensoße auf den Nudeln. Sie haben generell nichts gegen Nudeln mit Tomatensoße, Trennköstler mögen es nur gerne klar „getrennt“ auf dem Teller liegend: also auf der einen Seite die Nudeln und auf der anderen Seite die Tomatensoße. Bieten Sie Ihrem Kind deshalb gerade neue unbekannte Speisen einzeln auf dem Teller an und nicht in Aufläufen oder Suppen „versteckt“. Einzeln angeboten steigt die Chance, dass Ihr Kind auch neue Lebensmittel probiert. Wenn es beim ersten Mal nicht schmeckt, versuchen Sie es einfach ein paar Tage später wieder. Manchmal schmeckt es Ihrem Kind nach mehrmaligem Probieren auf einmal doch. Alles einzeln zu essen heißt nicht, dass sich Ihr Kind unausgewogen ernährt.
Wie wäre es mit einer Sinnesreise?
Wenn Sie schon das Haus gerade nicht verlassen können, machen Sie sich mit Ihren Kindern auf zu einer Sinnesreise – am besten mit frischem Obst und Gemüse. Stellen Sie eine Auswahl bereit und verbinden Sie Ihren Kindern die Augen. Lassen Sie sie an den unterschiedlichen Lebensmittelsorten riechen und raten, worum es sich dabei handelt. Auch kleine Probierhäppchen, die blind verkostet werden können, schulen die Sinne. Ob Riechen, Schmecken oder Fühlen – der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt und die Kinder lernen die Lebensmittel auf eine andere Art und Weise kennen und vielleicht auch lieben.
Neuer Tipp: Wer malt den schönsten Speiseplan?
Speiseplan für eine Woche mit schönen Bilder von Gerichten

© StMELF, Tobias Hase

Ein Wochenspeiseplan ist nicht nur in der Kita oder Schule sinnvoll sondern auch daheim ist ein Speiseplan durchaus nützlich. Warum also nicht einmal die Zusammenstellung der Mahlzeiten für die folgende Woche von Ihren Kindern bildlich gestalten lassen? Ihre Kinder haben bestimmt viel Freude daran, einen Speiseplan mit leckeren Gerichten zu malen. Setzen Sie sich dazu zum Beispiel am Sonntag mit Ihrer Familie zusammen und besprechen, was Ihre Familie in den nächsten drei bis fünf Tagen essen möchte. Jedes Familienmitglied darf sich ein Lieblingsgericht aussuchen, sodass jeden Tag ein anderes Wunschessen an der Reihe ist. Bedingung ist, dass jede Speise auch buntes Gemüse und/oder leckeres Obst enthält und es nicht nur süße Hauptgerichte wie zum Beispiel Pfannkuchen gibt. Zudem kann gerne ein Fischgericht dabei sein, aber maximal ein Gericht mit Fleisch. Ein Drei-Gänge-Menü ist natürlich auch möglich. Wenn jeder sein Lieblingsgericht oder sein Wunsch-Drei-Gänge-Menü ausgewählt hat, kann es losgehen. Je nach Alter der Kinder bereiten Sie zunächst den „leeren“ Speiseplan mit Zeilen und Spalten sowie den Wochentagen vor. Dann dürfen Ihre Kinder mit buntem Papier, farbigen Stiften und so weiter loslegen und die Wunschspeisen der Familie in den Speiseplan malen. Der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt. Das fertige Ergebnis können Sie dann gut sichtbar in der Küche aufhängen, sodass die ganze Familie sehen kann, was es Leckeres zu essen gibt. Ihre Kinder werden stolz sein, dass in den nächsten Tagen nach „ihrem“ bunt bemalten Speiseplan gekocht wird. Und so schmeckt es gleich noch viel besser!
Tischlein, deck dich!
Speiseplan für eine Woche mit schönen Bilder von Gerichten

© StMELF, Tobias Hase

Beziehen Sie Ihre Kinder in alle Tätigkeiten rund um die Mahlzeit mit ein. Schrauben Sie aber Ihre Erwartungen an einen gedeckten Tisch oder eine nach dem Essen akkurat eingeräumte Spülmaschine herunter. Wenn Ihre Kinder den Tisch decken, sieht es wahrscheinlich nicht so perfekt aus wie bei Ihnen und in der Spülmaschine herrscht dann vielleicht ein wenig Durcheinander. Aber das macht nichts. Lassen Sie Ihre Kinder einfach mal den Tisch so decken, wie sie es sich vorstellen. Und haben Sie keine Angst davor, wenn mal etwas zu Bruch geht, das passiert. Danach gehen Ihre Kinder noch achtsamer mit dem Geschirr um. Dekorieren Sie gemeinsam mit Ihren Kindern die Tische mit frühlingshafter Deko und benutzen Sie eine schöne Tischdecke sowie farbige Servietten mit hübschen Motiven. Sie werden sehen, dass die Kinder Spaß daran haben, den Esstisch schön zu gestalten. So schmeckt das Essen gleich nochmal so gut. Auch mit viel Tageslicht im hellen Esszimmer macht das gemeinsame Essen mehr Freude als in einem dunklen Raum.
Thementage – Mahlzeiten mal anders
Wie wäre es heute mit einem Nobel-Dinner oder einem Ritteressen? Um die Kinder bei Laune zu halten, müssen Eltern in Zeiten der Coronakrise Kreativität an den Tag legen – auch bei den Mahlzeiten. Eine gute Möglichkeit bieten hier Thementage, die das gemeinsame Essen zu einem außergewöhnlichen Erlebnis machen.

Bei einem Nobel-Dinner können Ihre Kinder zum Beispuiel den Tisch schön eindecken und alle ziehen sich schick an. Vielleicht möchte sich Ihr Kind auch als Prinzessin oder Prinz verkleiden, um vornehm zu speisen. Ganz nebenbei lassen sich hier auch Tischsitten und -manieren einüben – denn welche Prinzessin oder welcher Prinz sitzt schon schmatzend oder schlürfend am Esstisch?

Bei einem Ritteressen hingegen ist alles erlaubt. Da dürfen auch die Hände zum Essen benutzt werden. Besteck gab es im frühen Mittelalter schließlich eher selten. Auch der Mund darf nach dem Essen am Ärmel abgewischt werden. Tischgespräche zum geschichtlichen Hintergrund vermitteln nebenbei spielerisch Wissen und Sie werden sehen: Ihre Kinder haben einen Riesenspaß!
Tischsets ganz einfach selbstgemacht!
Sonne, Baum und Haus zieren das selbstgemalte Tischset

© Wilma Bröker

Wir möchten Ihnen noch einen weiteren Tipp geben, wie Sie gemeinsam mit Ihren Kindern den Esstisch noch schöner gestalten können: Basteln Sie mit Ihren Kindern zusammen eigene Tischsets. Hierbei sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Dafür eignet sich ein dickeres weißes Blatt Papier, das Ihre Kinder dann mit Buntstiften, Wassermalfarben oder Filzstiften verschönern können. Auch Fotos oder Sticker, die Ihre Kinder raussuchen dürfen, können aufgeklebt werden. Wichtig ist, dass Sie das fertige Kunstwerk, falls möglich, laminieren, damit Sie Flecken, die während des Essens entstanden sind, ganz einfach wegwischen können.

Falls Sie kein Laminiergerät besitzen, können Sie dafür auch das Bügeleisen verwenden, das überlassen Sie aber bitte nicht Ihren Kindern. Sie verwenden hierfür wie bei dem Laminiergerät auch eine Laminierfolie. Bevor Sie mit dem Laminieren beginnen, decken Sie bitte die Folie mit Backpapier ab. Genauere Informationen zu den Einstellungen Ihres Bügeleisens und der Bügeldauer finden Sie auf der Packung der Laminierfolie.

Alternativ können Sie Ihre Tischsets auch aus Filz basteln. Dafür benötigen Sie einen etwas dickeren Filz in der passenden Größe. Die Kinder können mit Schablonen oder nach Lust und Laune Formen aus dem Filz herausschneiden. Sie werden sehen, dass Ihren Kindern mit den neuen Tischsets das Essen in Zukunft gleich noch besser schmecken wird. Und lassen Sie die Tischsets Ihrer Kinder nicht nach einmaligem Einsatz in der Schublade verschwinden, sondern nutzen Sie sie immer wieder.
Tischsprüche - Die Mahlzeit kreativ beginnen!
„Wir wollen jetzt essen, das Spielen vergessen, kein Gemecker, kein Geklecker, denn das Essen schmeckt uns so lecker!“
Das Aufsagen eines Tischspruches stellt eine schöne Möglichkeit dar, um die gemeinsame Mahlzeit mit Ihren Kindern zu beginnen. Es kann dazu dienen, die Kinder zu beruhigen und auf die Mahlzeit einzustimmen. Bereits die Auswahl des Tischspruches können Sie als Spiel gestalten. Hierfür eignet sich zum Beispiel ein Würfel mit verschiedenen Tischsprüchen. Diesen gibt es entweder bereits fertig zu kaufen oder Sie basteln zusammen mit Ihren Kindern einen aus Papier.
Was Sie dafür brauchen ist dickeres Papier, eine Schere, Kleber, Bunt- oder Filzstifte, Wassermalfarben, Sticker, Stempel und weitere Dinge, die sich zum Verschönern des Würfels eignen. Der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt. Auf den gebastelten Würfel können Sie gemeinsam mit Ihren Kindern Tischsprüche schreiben, die Ihre Kinder aus dem Kindergarten oder der Schule kennen. Sie können aber auch die Sprüche zuvor auf einem anderen Blatt Papier notieren und dieses dann auf den Würfel kleben. Viel Spaß haben die Kinder bestimmt auch, wenn Sie sich zusammen mit Ihnen eigene Tischsprüche ausdenken. Alternativ zu dem aus Papier gebastelten Würfel eignet sich auch ein größerer unbemalter Holzwürfel.
Eine weitere Möglichkeit ist auch, dass Sie mit Ihren Kindern kleine Kärtchen aus buntem Papier basteln und die Tischsprüche darauf schreiben. Diese verschönern Ihre Kinder ebenfalls durch bemalen oder bekleben. Zum Aufbewahren eignet sich ein kleiner Stoffbeutel, der sich ebenfalls verzieren lässt. Aus dem Stoffbeutel ziehen die Kinder dann vor der Mahlzeit ein Kärtchen.
Welche Regeln und Rituale bei den Mahlzeiten können Sie Ihren Kindern näherbringen?
Wichtig vor Beginn jeder Mahlzeit: Die Hände gründlich mit Seife waschen! Wenn die Kinder bereits in die Vorbereitung mit einbezogen werden, dann natürlich schon davor. Machen Sie mit Ihren Kindern ein Spiel daraus, zum Beispiel singen Sie währenddessen gemeinsam ein kurzes Lied (à 20-30 Sekunden). 20 Sekunden können – gerade für Kinder – jedoch ganz schön lang sein. Die Empfehlung in Zeiten des Coronavirus ist zum Beispiel, dass Sie während des Waschens zweimal das Happy-Birthday-Lied singen können. Aber auch andere Lieder mit gleicher Länge eignen sich gut als melodische Begleitung.
Bevor die Mahlzeit beginnt, können Sie einen gemeinsamen Tischspruch aufsagen – lassen Sie sich hierbei von Ihren Kindern inspirieren, sie kennen bestimmt schon welche aus dem Kindergarten oder der Schule.
Welche Tischregeln Sie mit Ihren Kindern aufstellen, ist individuell verschieden. Wichtig ist nur, dass Sie die Regeln auch leben. Der Vorbildcharakter, den Eltern haben, ist nicht zu unterschätzen.
Nehmen Sie sich viel Zeit für das gemeinsame Essen. Wenn Sie mit viel Mühe gekocht haben, sollten Sie das Gekochte auch genießen. Ohnehin hat jedes Kind sein eigenes Tempo und gerade jetzt können Sie die gemeinsamen Mahlzeiten stressfrei genießen.
Das Ende des Essens eignet sich gut, um das Thema Lebensmittelreste wortwörtlich auf den Tisch zu bringen. Ist auf den Tellern viel übrig geblieben? Kinder sollen ihrem natürlichen Sättigungsgefühl vertrauen, aber auch lernen, dass sie sich zunächst kleinere Portionen nehmen sollen.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Kochen und einen guten Appetit!
Essen fängt nicht erst auf dem Teller an – Tipps zum Gemüse anpflanzen und ernten mit Ihren Kindern
Kiste mit Salatpflanzen, Schnittlauch und Radieschensamen

© Stefanie Schirle

Sie haben einen Garten oder einen kleinen Balkon daheim? Nutzen Sie jetzt den Frühling, um beliebte Gemüsesorten gemeinsam mit Ihren Kindern anzupflanzen. Im April eignen sich zum Beispiel Möhren oder Radieschen, da sie auch kühlere Temperaturen gut überstehen. Ab Mitte Mai können Sie frostempfindliche Tomaten anpflanzen. Diese Gemüsesorten kommen mit ihren schönen Farben bestimmt gut bei Ihren Kindern an. Wenn Sie gemeinsam im Garten oder auf Ihrem Balkon loslegen, binden Sie Ihre Kinder in alle Schritte mit ein – vom Anpflanzen, über die Pflege bis hin zum Ernten des „eigenen“ Gemüses. Lassen Sie Ihre Kinder beispielsweise die Samen aussäen und die Aussaat regelmäßig gießen. So können Sie Ihre Kinder am Ende garantiert für „ihr“ Gemüse begeistern. Und Sie werden staunen, wie stolz die Kinder sind, wenn Sie am Esstisch erzählen können, dass sie die „soooo gut schmeckenden“ Radieschen oder die „super leckere“ Tomate selbst angepflanzt haben. Dadurch bekommen die Kinder einen anderen Bezug zu „ihrem“ Gemüse und schätzen dieses viel mehr.
Kräuteranbau leicht gemacht – Tipps zum Küchenkräuter aussäen und ernten mit Ihren Kindern
Blühender Schnittlauch in einem Kräuterbeet

© Wilma Bröker

Sie haben keinen Garten und möchten trotzdem duftende Küchenkräuter mit Ihren Kindern ernten? Kräuter können Sie ganz leicht auch auf der Fensterbank oder in einem Balkonkasten anbauen. Jetzt im Frühling ist die beste Zeit, um gemeinsam mit Ihren Kindern leckere Kräuter auszusäen und zu ernten. Hierfür eignen sich zum Beispiel Kresse oder Schnittlauch. Kinder mögen die beiden Kräuter und bei Kresse müssen sie sich nicht lange bis zur Ernte gedulden. Wenn Sie gemeinsam auf Ihrem Balkon oder in der Küche starten, binden Sie Ihre Kinder mit ein – und zwar von der Aussaat, über die Pflege bis hin zum Ernten der „eigenen“ Kräuter. Lassen Sie Ihre Kinder beispielsweise die Samen aussäen. So können Sie sie am Ende garantiert für „ihre“ Kräuter begeistern. Ihre Kinder werden stolz sein, wenn Sie beim Mittagessen oder der Brotzeit erzählen, dass sie den „voll leckeren“ Schnittlauch selbst ausgesät haben. Hierdurch bekommen sie einen anderen Bezug zu Lebensmitteln und schätzen diese viel mehr. Und sie greifen natürlich viel lieber zu.

Leckere Kräuterrezepte finden Sie zum Beispiel bei der Deutschen Gesellschaft für Ernährung

Tipps für gemeinsame Bewegungszeiten in der Wohnung Bewegung bewegt alles – auch in außergewöhnlichen Zeiten:

Bewegung, Sinneswahrnehmung und Spiel in den ersten Lebensjahren – so können Sie die gesunde Entwicklung Ihres Babys und Kleinkindes zuhause unterstützen.
Sie sind glückliche Eltern mit einem Baby im ersten Lebensjahr?
Babys und Kinder bewegen sich von Natur aus gerne – von Anfang an. Das Baby begreift die Welt mit allen Sinnen. Hierbei hat die Bewegung einen erheblichen Einfluss auf die Gehirnentwicklung. Greifen, Fühlen, Rollen, Robben, Krabbeln, Stehen – so kommt Bewegung ins Spiel.
Für einen Säugling aktiv zu sein bedeutet:
Strampeln in Rückenlage, die eigenen Füße greifen, sich vom Rücken auf den Bauch drehen und umgekehrt, sich in Bauchlage auf die Unterarme aufstützen, sich aus der Bauch- oder Rückenlage alleine aufsetzen, versuchen, selbständig zu sitzen, zu kriechen, zu krabbeln, aufzustehen mit Aufstützen, sich an Möbeln entlangzuhangeln usw.
Legen Sie Ihr Kind auf einer Krabbeldecke auf den Boden. Unterstützen Sie die Bewegungsversuche Ihres Babys durch interessante Gegenstände mit unterschiedlicher Oberflächenbeschaffenheit, Formen und Farben die Sie ihm zeigen oder reichen oder platzieren Sie diese in Greifnähe auf dem Boden.
Wie wird Windeln wechseln zum Bewegungsspaß?
Halten Sie Blickkontakt mit Ihrem Baby – es genießt es, Sie anzuschauen. Lächeln sie sich gegenseitig an und bewegen sie dabei den Kopf von rechts nach links. Das Baby wird mit seinem Kopf und seinem Blick Ihren Bewegungen folgen. Machen sie zusätzlich Geräusche und Grimassen.
Ermuntern Sie Ihr Kind seine Hände und Füße zu entdecken. Schieben Sie eine Hand unter seinen Po und kippen Sie leicht sein Becken, damit es seine Füße anfassen kann. Unterstützen Sie die Wahrnehmung ihres Babys – durch taktile Anregungen z. B. Spielen mit den Händen und sanftes Kitzeln der Handinnenflächen und Fußsohlen mit verschiedenen Materialien.
Wie bringen Sie Abwechslung ins Spiel? Kreative Ideen für zuhause
In der häuslichen Umgebung sind überall Gegenstände, die ihr Baby interessant findet:
Füllen Sie eine Kinderkiste mit Alltagsmaterialien wie z. B. Plastikschüsseln, leeren Verpackungen, Bechern, Kartons und Schachteln in unterschiedlichen Größen, verknotete Söckchen mit unterschiedlichen Materialien gefüllt, Küchenutensilien, etc.

Wichtig: Gutes Spielzeug = interessantes und ungefährliches Spielzeug: es ist so groß, dass Kinder unter einem Jahr es nicht vollständig in den Mund nehmen können. Es hat keine scharfen Kanten, ist unzerbrechlich, sowie aus ungiftigem Material.

Beispiele:

  • Ein Holz oder Plastikring, an dem zwei Stoffstreifen angeknotet sind.
  • Knistersöckchen: Füllen Sie kleine Kindersöckchen mit unterschiedlichen Materialien: Reis, Erbsen, Murmeln, Knisterfolien, etc. Wichtig: die Söckchen müssen gut verschlossen oder zugenäht sein!
  • Füllen sie leere kleine Plastik- oder Trinkfläschchen mit verschiedenen Materialien, zum Beispiel: bunten Kügelchen, Reis, Kichererbsen, Murmeln, etc.
Wie werden Ihr Haus und Ihre Wohnung zu einem geeigneten Ort für eine bewegte Entdeckungsreise?

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Bewegungsanregungen zuhause im Alltag:
Wie wird Ihr Wohnzimmer zu einem bewegten Wohnzimmer?

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Spannendes zu Hause für die Allerkleinsten
Hand-, Finger und Fußspiele machen Freude – Eltern und Baby
Die taktile Wahrnehmung des Babys kann durch einfache Hand-, Finger- und Fußspiele gefördert und unterstützt werden.
Beispiele:
Zehenspiel:
Beim großen Zeh beginnen:
Das ist der Onkel Klaus,
der hier schaut zum Fenster raus,
der hier wohnt gleich nebenan,
schau mal, wie der wackeln kann,
und das hier ist der kleine Hans,
der läd` uns alle ein zum Tanz! (Mit beiden Beinen tanzen)
Fingerspiel:
Kleiner Käfer, kleiner Käfer
Krabbelt rauf, krabbelt rauf
(mit angewinkelten Fingern den linken Arm des Babys raufkrabbeln)
Krabbelt wieder runter, krabbelt wieder runter
(mit angewinkelten Fingern den linken Arm des Babys runterkrabbeln)
streichelt deinen Bauch, streichelt deinen Bauch
(mit den Fingern den Bauch des Babys streicheln)

Das Spiel kann mit verschiedenen Tieren und Bewegungen variiert werden, z. B. eine Schnecke, die hinaufkriecht, oder eine Spinne, die den Bauch am Ende kitzelt, usw.
Hier gibt’s weitere Tipps: So einfach ist Bewegung!
Titelbild der Fotobroschüre "So einfach ist Bewegung!" mit Kleinkind, das über Sofakissen hüpft

© KErn Titelbild der Fotobroschüre "So einfach ist Bewegung!"

Infos und Anregungen finden Sie in unserer Fotobroschüre:
Eine Orientierungshilfe zur Bewegung im Alltag für Eltern mit Kindern bis zu drei Jahren. Bewegung ist mehr als laufen lernen. Bewegung ist – wie auch die Ernährung – wichtig, damit Kinder gesund aufwachsen und sich körperlich und geistig gut entwickeln. Die Broschüre zeigt mit Fotos, wie einfach es ist, sich im Alltag mit Kindern mehr zu bewegen und wie viel Spaß und Abwechslung Groß und Klein dabei erleben können.

So einfach ist Bewegung pdf 3,2 MB

Titelbild Von Bewegt-im-ersten-lebensjahr

© IN FORM Titelbild der Broschüre "Bewegt im ersten Lebensjahr"

Für die Broschüre des Modellprojekts "9+12 Gemeinsam gesund in Schwangerschaft und erstem Lebensjahr" haben die Projektkoordinatoren in enger Zusammenarbeit mit Experten Bewegungstipps speziell für das erste Lebensjahr des Kindes entwickelt. Die wichtigsten Informationen wurden wissenschaftlich fundiert auf elf Seiten praxisgerecht und anwenderfreundlich aufbereitet.

Bewegt im ersten Lebensjahr pdf 3,1 MB

Runter vom Sofa! Wie bringen Sie Bewegungsspaß in die ganze Familie? Familienaufstand! - Alles zählt, nur Sitzen nicht
Titelbild des IN FORM-Projekts Familienaufstand

© IN FORM Titelbild des IN FORM-Projekts Familienaufstand

Viele Kinder und Familien sitzen zu viel und bewegen sich im Alltag zu wenig. Mit dem Spiel „Familienaufstand! – Alles zählt, nur Sitzen nicht“ motiviert die Plattform Ernährung und Bewegung e.V. (peb) öfter mal aufzustehen und mehr Schwung in der Alltag zu bringen. Denn insbesondere in Zeiten der Ausgangsbeschränkungen und Kontaktverbote gilt es, „Bewegungsschätze“ im Alltag zu heben!

Als Einstieg in das Spiel machen Familien zunächst den Sitzcheck und finden heraus, wie es derzeit um ihre Sitzzeiten bestellt ist. Dann startet das Spiel und alle Familienmitglieder sammeln Punkte. Ob Treppen steigen statt Aufzug fahren, zu Fuß Einkaufen gehen oder Vokabeln lernen im Gehen – alles zählt, nur Sitzen nicht! Punkte werden in den drei Kategorien „(Auf)Stehen!“, „Bring Schwung rein!“ und „Beweg dich!“ gesammelt, denn beim „Familienaufstand!“ geht es nicht nur um Sport und anstrengende Bewegung, sondern vor allem darum, sich auch im Alltag unter „Corona-Bedingungen“ mehr zu bewegen und weniger zu sitzen.

Unter www.familienaufstand.de stehen alle Spielmaterialien als Download zur Verfügung. Außerdem gibt es hier neben Tipps für mehr Alltagsbewegung und praktischen Alternativen zum „Sitzenden Lebensstil“, auch Hintergrundinformationen zum Zusammenhang von Sitzen und Gesundheit. Das Spiel wurde bereits vor der Corona-Krise entwickelt und enthält daher auch Tipps zum Schulweg und ähnliches, die derzeit nicht recht passen. Mit ein bisschen Kreativität lässt sich der „Familienaufstand!“ jedoch einfach auf den jetzigen Alltag von Familien übertragen.

Das Spiel Familienaufstand pdf 3,8 MB

„Familienaufstand!“ wurde mit der Förderung durch das Bundesministerium für Gesundheit gemeinsam durch Prof. Dr. Jens Bucksch von der Arbeitsgruppe Prävention und Gesundheitsförderung von der Universität Bielefeld (heute Pädagogische Hochschule Heidelberg) und der Plattform Ernährung und Bewegung entwickelt und im Familienalltag erprobt und optimiert.
„Wir verstehen uns als Netzwerk für die Prävention von Übergewicht und die Gesundheitsförderung und sind offen für Kooperation und Partnerschaften, um diese Botschaften unseres Spiels zu verbreiten. Denn Familien brauchen gerade jetzt Ideen und Unterstützung, um ihren häuslichen Alltag bewegter zu gestalten“, so peb-Geschäftsführer Mirko Eichner.

Die Plattform Ernährung und Bewegung e. V. (peb) ist ein Zusammenschluss von Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Sport, Eltern und Ärzten. Zahlreiche Partner setzen sich aktiv für eine ausgewogene Ernährung und mehr Bewegung als wesentliche Bestandteile eines gesundheitsförderlichen Lebensstils bei Kindern und Jugendlichen ein.
Langeweile ade! Wie passen Comics und Bewegung zusammen?
Die Comicfiguren Pep und Pepper hantieren mit einem Wischmopp

© Plattform Ernährung und Bewegung e.V. (peb)

Peb & Pebber
Mit Peb & Pebber von der Plattform Ernährung und Bewegung e.V. (peb) in den eigenen vier Wänden in Bewegung kommen!
Familien mit Kindern haben derzeit kaum Möglichkeiten sich draußen zu bewegen. Inspiriert von den beiden TV-Helden Peb & Pebber hat peb zahleiche Ideen für Bewegungsspiele entwickelt und visualisiert. Die einfachen Comics verstehen auch Kinder, die noch nicht lesen können. Die Spielmaterialien gibt es in jedem Haushalt. Sie lassen sich aber auch ganz einfach selbst basteln.
Logo Peb und Pebber

© Plattform Ernährung und Bewegung e.V. (peb)

Die Plattform Ernährung und Bewegung e.V. (peb) ist ein offenes Bündnis mit zahlreichen Mitgliedern aus öffentlicher Hand, Wissenschaft, Wirtschaft, Sport, Gesundheitswesen und Zivilgesellschaft.
Sie alle setzen sich bei peb aktiv für eine ausgewogene Ernährung sowie regelmäßige und ausreichende Bewegung als wesentliche Bestandteile eines gesundheitsförderlichen Lebensstils bei Kindern und Jugendlichen ein.

Plattform Ernährung und Bewegung e.V. Externer Link

Trimmy bringt gute Laune in die #HeimArena
Comicfigur Trimmy zeigt die Übung FußschaukelZoombild vorhanden

© Deutscher Olympischer Sportbund (DOSB)

Die Coronapandemie und damit einhergehende Kontaktsperren und Ausgangsbeschränkungen stellen alle Menschen vor große Herausforderungen. Ein Sporttreiben im gewohnten, gemeinschaftlichen Sinne ist derzeit nicht erlaubt. Das ist aber kein Grund auf Sport und Bewegung zu verzichten. Neben individueller Bewegung an der frischen Luft, gibt es auch die Möglichkeit, in den eigenen vier Wänden Sport zu treiben.

Aber Sportdeutschland bleibt sportlich. Während der Vereinssport ruht, bringen Vereine und Verbände die Menschen mit virtuellen Angeboten in Bewegung und tragen so zur Gesundheit und zum Zusammenhalt bei und machen Mut und gute Laune. Also: Runter vom Sofa, rein in die #HeimArena und los geht´s!

Unter dem Link #HeimArena sind viele interessante Anregungen von Menschen zu finden, wie sie sich zuhause fit halten. Externer Link

Comicfigur Trimmy zeigt die Übung SchulterkreisenZoombild vorhanden

© Deutscher Olympischer Sportbund (DOSB)

Der Deutsche Olympische Sportbund, DOSB sammelt und bündelt alle eingesandten Videos und zeigt diese dann auf dem DOSB-YouTube-Kanal und auf den Social-Media-Kanälen von Sportdeutschland und der Deutschen Sportjugend.

Heimtraining mit dem Duetschen Olympischen Sportbund DOSB Externer Link

Comicfigur Trimmy zeigt die Übung Rücken einrollen

Übung Rücken einrollen
© Deutscher Olympischer Sportbund (DOSB)

Comicfigur Trimmy zeigt die Übung Rumpfdehnung

Übung Rumpfdehnung
© Deutscher Olympischer Sportbund (DOSB)

Comicfigur Trimmy zeigt die Übung Fingerhakeln

Übung Fingerhakeln
© Deutscher Olympischer Sportbund (DOSB)

Jetzt kommt Bewegung ins Spiel - mit dem dsj-Bewegungskalender!
Logo Deutsche Sportjugend Kinderwelt ist Bewegungswelt
Die aktuellen Einschränkungen durch die Coronapandemie machen leider auch nicht vor unseren Kindern und Jugendlichen halt. Sportanlagen, Parks und Spielplätze, die sonst zu Bewegung, Spiel und Sport gemeinsam mit Freund*innen einladen, werden geschlossen. Sportvereinsangebote und Sportwettbewerbe müssen pausieren und es entsteht eine große Lücke in der bewegten Freizeitgestaltung von Familien. Kinder und Jugendliche brauchen jedoch weiterhin ausreichend Bewegung – für das eigene Wohlbefinden, für gesundes Aufwachsen und nicht zuletzt für die gute Stimmung in der aktuellen Situation. 
dsj Kalender 2011

© Deutsche Sportjugend, dsj-Bewegungskalender

Daher ermutigt die Deutsche Sportjugend Eltern und ihre Kinder unter dem #HeimArena dazu, weiterhin im Rahmen der Möglichkeiten aktiv zu bleiben. Auch zu Hause in den eigenen vier Wänden ist Bewegung, Spiel und Sport möglich und macht Spaß!
Viele Ideen für bewegte Stunden zu Hause gibt es zum Beispiel im dsj-Bewegungskalender von 2011, der hier online abrufbar ist. 

dsj Bewegungskalender Externer Link

Titelbild des Bewegungskalender mit der Zahl 10, die aus vielen gezeichneten Kindern in sportlichen Situationen besteht

© Deutsche Sportjugend, dsj-Bewegungskalender

Der dsj-Bewegungskalender, der eigentlich für Engagierte zum Beispiel im Sportverein oder in der Kita gedacht ist, bietet jeden Monat viele Anregungen, leicht umsetzbare Bewegungs- und Spielideen und greift jedes Jahr ein anderes Thema auf. So werden Kindern Inhalte mit Hilfe von Bewegung näher gebracht und verdeutlicht.

Dsj Bewegungskalender 2020 pdf 9,8 MB

Kinderwelt ist Bewegungswelt
In keinem anderen Lebensabschnitt spielen Bewegung, Spiel und Sport eine derart große Rolle wie in der Kindheit. Kinder nehmen ihre Lebenswelt über Bewegung auf, erfahren, erforschen und erobern sie mit Hilfe ihrer Motorik. Dabei fördern Bewegung, Spiel und Sport die motorischen, geistigen, emotionalen und sozialen Kompetenzen und haben damit Auswirkungen auf die gesamte Persönlichkeitsentwicklung von Kindern.
Als Kinder- und Jugendverband setzt sich die Deutsche Sportjugend als Bewegungsanwältin für Kinder ein, in dem sie Kompetenzerwerb durch Bewegung ermöglicht und fördert, Bewegungsraum für Kinder schafft und zurückerobert sowie Informations-, Aufklärungs- und Lobbyarbeit betreibt.
Im Themenfeld Kinderwelt ist Bewegungswelt fasst die Deutsche Sportjugend ihre Aktivitäten rund um Kinder bis etwa zwölf Jahre zusammen. Aus der Bildungsperspektive heraus, beziehen sich die Handlungsbereiche auf den Elementar- und Primarbereich im außerschulischen Kontext.
dsj – kinderwelt ist Bewegungswelt:

Kinderwelt ist Bewegungswelt! – Auch in außerordentlichen Zeiten:

Webseite dsj Kinderwelt Externer Link

Wie wird das Kinderzimmer bewegungsfreundlich?
DTB Ratgeber Das bewegte Kinderzimmer

© DTBRatgeber

Ideen, wie Sie das Kinderzimmer bewegungsfreundlicher gestalten können, und passende Spielideen, gibt der Deutsche Turnerbund in seinem Ratgeber.

Das bewegte Kinderzimmer - DTBRatgeber Externer Link

Was sind Bewegungsgeschichten zum Vorlesen?
Logo Landessportbund Nordrhein-Westfalen
Auch die Bewegungsgeschichten, wie die der Sportjugend NRW, können zu Hause zum Einsatz kommen und bringen Kinder in Bewegung. 
Kinder lieben es, sich in eine Geschichte hineinzuversetzen und sich mit den jeweiligen Rollen zu identifizieren. Sie motivieren die Kinder besonders zum Mitmachen, wenn die Inhalte aus ihrer Vorstellungs- und Erlebniswelt stammen. Phantasie und Kreativität werden angeregt, Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl können über das Ausleben der gespielten Rolle gesteigert werden.
Nutzen Sie die unten vorgestellten Bewegungsgeschichten und variieren Sie gegebenenfalls die Erzählungen beziehungsweise Bewegungsaktivitäten so wie sie für Sie passend sind.

Bewegungsgeschichten der Sportjugend NRW zum Download: Externer Link

Gerade jetzt: fit4future! Wie geht das zu Hause?
Logo Fit4future
fit4future unterstützt Kinder und Jugendlichen, ihre Familien und Personen in ihrem häuslichen Umfeld, mit bereits vorhandenen und regelmäßig aktualisierten Inhalten der fit4future-Blogs, -Podcasts, -Lernvideos und Ernährungstipps.
Entspannungs-, Fitness- und Koordinationsübungen sollen dabei helfen, mit Stress umzugehen und in Bewegung zu bleiben. fit4future schafft damit auch die Grundlage, zu hHuse erfolgreich zu lernen und sich sinnvoll zu beschäftigen.

Dazu gibt es in den kommenden Wochen eine Vielzahl von Motivations- und Aktions-Videos der Head-Coaches und Sport-Botschafter, die aktuell produziert werden und auf die jeweiligen Bedürfnisse reagieren.

Viele Bewegungsspiele finden sie hier: Externer Link

Weitere Spiele, Tipps und Ernährungsinfos sind auf dem fit4future Blog zu finden

Die Cleven-Stiftung ist seit 2016 mit dem Projekt „fit4future“ zusammen mit der DAK-Gesundheit im Einsatz für gesunde Schulen.
Mehr Bewegung, ausgewogene Ernährung, eine stressfreie, positive Lernatmosphäre und die Schaffung einer gesunden Lebenswelt Schule: das sind die vier großen Ziele der bundesweiten Präventionsinitiative fit4future der Cleven-Stiftung und der DAK-Gesundheit.
Wer wird „step-champion"?
Logo Step Ein Projekt der Cleven Stiftung
Auch jetzt in der „Schule zu Hause“ können die teilnehmenden Dritt- und Viertklässler an step, der Schritt-Challenge von fit4future, weiterhin Schritte mit Hilfe ihrer Fitnesstracker sammeln!

Die gesammelten Schritte werden auf dem virtuellen „Klassenschrittkonto“ zusammengetragen und alle step-Klassen können sich hier deutschlandweit untereinander vergleichen.

Eine spannende Website begleitet das Projekt und die Kinder, ermöglicht das Speichern und Abrufen gesammelter Schritte und bietet viele Information rund um eine gesunde Lebensweise.

www.step-fit.de Externer Link

step ist eine interaktive Schritt-Challenge der Cleven-Stiftung.
Das step Projekt will Kinder in der 3. und 4. Klasse motivieren, spielerisch aktivieren, digital informieren und in Bewegung bringen!
Das Projekt wurde von der planero GmbH (Projektumsetzer von fit4future) gemeinsam mit der Gesundheitsagentur fischimwasser GmbH sowie dem Sportwissenschaftler Prof. Dr. Ingo Froböse konzipiert und wird von diesem und seinem Team wissenschaftlich begleitet und ausgewertet.

step – Projektbeschreibung Externer Link

deinsport.de – bringt Kinder in Bewegung
Logo von deinsport.de
Aufgrund der aktuellen Entwicklung hinsichtlich des Coronavirus sind alle Schulen bis zu den Osterferien geschlossen. Deshalb ist die aktuelle deinsport.de – Projektphase ausgesetzt.

Dennoch, auch in Zeiten des Coronavirus möchte deinspport.de dafür sorgen, dass Familien und Kinder in Bewegung zu bleiben und bietet Tipps für Entspannung.
deinsport.de motiviert alle Kinder und zeigt jedem Kind seine individuelle sportliche Begabung auf. Der Fokus bei deinsport.de liegt nicht auf dem Aufzeigen von „Schwächen“, sondern legt die Ressourcen und Schätze der Kinder dar.

Die Dritt- und Viertklässler, die seit diesem Jahr in das deinsport.de-Projekt eingebunden sind, werden auf der Website von Videotipps und Übungen begleitet.
Dafür werden auf der Unterseite "Informationen" immer wieder Videotipps und Übungen, veröffentlicht:

Informationen zu deinsport.de Externer Link

Das Projekt deinsport.de motiviert Kinder der 3. und 4. Klassen erfolgreich und langfristig für den organisierten Vereinssport. Im Schuljahr 2019/2020 wird das Programm in München, Nürnberg und Würzburg mit insgesamt 3.000 Kindern durchgeführt. deinsport.de fördert die Kinder, indem es die individuellen sportlichen Begabungen eines jeden Kindes aufzeigt. Die Teilnahme an dein-sport.de ist sowohl für die Schulen als auch für Eltern und Kinder kostenfrei.

Details zum Projekt: Externer Link