"Ernährung in Bayern" – Ergebnisse der repräsentativen Verbraucherumfrage

Die Ergebnisse einer repräsentativen Bevölkerungsumfrage zur Ernährung in Bayern zeigen, dass die Bayern ein hohes Vertrauen in die Region haben: Zu Lebensmitteln aus der eigenen Region haben 61 % der Bayern äußerst großes oder sehr großes Vertrauen. Lebensmitteln aus Bayern vertrauen 56 % der bayerischen Bevölkerung. Die Studie wurde im Auftrag des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (StMELF) durchgeführt.

Die Studie

Die Bevölkerungsumfrage „Ernährung in Bayern“ wurde vom StMELF und dem KErn beauftragt und vom Regionalinstitut für Mittelstandsmarktforschung, der RIM Marktforschung GmbH, durchgeführt. Die Grundgesamtheit der Befragten bestand aus allen erwachsenen Personen (18 Jahre und älter) in Privathaushalten im Freistaat Bayern (ca. 10,8 Mio. Personen) mit Internetzugang. Durchgeführt wurde die Studie im Zeitraum vom 04. bis zum 18. April 2017. Als Befragungsart wendete RIM die Methode „Online Access-Panel“ an. An der Umfrage nahmen insgesamt 1.010 Personen teil.

Die Hauptergebnisse

Grafik über das Vertrauen der Bayern in Lebensmittel regionaler Herkunft: 61 % vertrauen der Region.Zoombild vorhanden

Das Vertrauen der Bayern in die Region ist hoch.

Die Ergebnisse der Verbraucherstudie zeigen, dass die Bayern besonders der eigenen Region ein sehr großes Vertrauen entgegenbringen: Zu Lebensmitteln aus der eigenen Region haben 61 % der Bayern äußerst großes oder sehr großes Vertrauen. Lebensmitteln aus Bayern vertrauen 56 % der bayerischen Bevölkerung.

Allerdings möchten bayerische Verbraucherinnen und Verbraucher auch Informationen zur regionalen Herkunft erhalten, besonders bei Fleisch- und Wurstwaren. So achten laut der aktuellen Umfrage 60 % der Bayern immer oder meistens darauf, woher Fleisch und Wurst kommen. Bei unverpacktem Brot und Backwaren sind es 54 % der Befragten, bei frischem Obst und Gemüse 52 % sowie 51 % bei Milch und Milchprodukten. Bei anderen Lebensmitteln, wie beispielsweise Convenience-Produkten, achten nur 25 % der Bayern immer oder meistens auf die regionale Herkunft.

Hauptentscheidungskriterien: Haltbarkeitsdatum und Zutaten

Ob ein Lebensmittel gekauft wird oder nicht, machen 79 % der Befragten vom Mindesthaltbarkeitsdatum abhängig. Die Hälfte der bayerischen Bevölkerung achtet auf die Zutatenliste und bezieht diese in den Entscheidungsprozess mit ein. Die Informationen hierzu entnehmen die meisten (82 %) Verbraucherinnen und Verbraucher nach eigenen Angaben den Informationen auf der Verpackung (82 %).

Knapp jeder 5. der Befragten fühlt sich aktuell äußerst gut beziehungsweise sehr gut über die Herkunft von Lebensmitteln informiert. Befragte, die sich selbst als uninformiert einschätzen, zeigen insgesamt wenig Interesse an mehr Informationen. Bei der Aufklärung über die Herkunft von Lebensmitteln spielen derzeit laut Umfrage digitale Medien mit 8 % eine geringe Rolle.

Ergebnisse der Bevölkerungsumfrage

Über die Ernährungstage

Logo der Ernährungstage 2017: Ein Miniatur-Mähdrescher im Weizenfeld auf einem Teller, der auf einem Tisch steht
Die vom Kompetenzzentrum für Ernährung (KErn) im Auftrag des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (StMELF) organisierten Bayerischen Ernährungstage fanden dieses Jahr bereits zum fünften Mal statt.
Unter dem Motto „Wo kommt mein Essen her?“ wurden von 23. Juni bis 09. Juli 2017 bayernweite Aktionen angeboten, mit dem Ziel, die Akteure im Bereich Ernährung zusammenzubringen, den Erfahrungsaustausch zu stärken sowie die bayerische Öffentlichkeit für Ernährungsthemen zu begeistern.

Zum Auftakt der 5. Bayerischen Ernährungstage fand am 22. Juni 2017 das Fachsymposium „Wo kommt mein Essen her? Transparenz vom Feld bis auf den Teller“ im Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in München statt.

Am 25. Juni folgte ein großer „Erlebnistag der Ernährung“ im Staatsministerium, bei dem Ernährung mit allen Sinnen erlebbar gemacht wird.

Außerdem boten die 47 Ämter für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten vom 23. Juni bis 09. Juli Spaziergänge der Ernährung an, auf denen die Teilnehmer verschiedene Stationen der Lebensmittelherstellung besuchten: Vom Getreidefeld über die Mühle bis in die Backstube oder von der Milchkuh im Stall über die Molkerei in die Käsetheke.

Die Ergebnisse der Umfrage

Rückblick Ernährungstage 2017

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