Studie
Analyse der Marktpotenziale von Nischenprodukten

Das fränkische Gelbvieh zählt zu den Nischenprodukten

© Genussregion Oberfranken/Martin Bursch

In einer Zeit vielfältiger Konzentrationsprozesse in der Lebensmittelbranche besteht die Gefahr, dass die kulinarische Vielfalt in die Defensive gerät – eine Vielfalt, die gerade in Bayern traditionell hoch ist und von erheblicher Bedeutung für regionale Identität und Wirtschaft, und mit starker Verankerung in den Regionen. Vor diesem Hintergrund ist es eine wichtige Frage, wie ökonomisch „bedrohte“ Produkte aus ihrem Nischen‐Dasein gerettet werden und wieder fest am Markt positioniert werden können.

Mit der Studie „Analyse der Marktpotenziale von Nischenprodukten“ sollen folgende Fragen anhand von sechs Produktbeispielen (Fränkisches Gelbvieh, Allgäuer Sennalpkäse, Laufener Landweizen, Aischgründer Karpfen, Bamberger Hörnla und Rhönschaf) beantwortet werden:
  • Wie wurde aus einem existenzgefährdeten Produkt ein ökonomisch marktreifes Produkt?
  • Welche Entwicklungsschritte führten zum Erfolg?
  • Welche Faktoren begründen den Erfolg eines Produkts?
  • Wie haben sich die Umsatz, Preise und Produktionskosten entwickelt?
  • Welcher Mehrwert kann insbesondere durch die Aufnahme in die „Arche des Geschmacks“
    generiert werden (höhere Verkaufspreise etc.)?
Das Kompetenzzentrum für Ernährung hat die Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg mit der Durchführung der Studie beauftragt. Die Ergebnisse der Studie werden im Rahmen des Veranstaltungsformats „Treffen der kulinarischen Schatzbewahrer“ Ende Mai 2019 vorgestellt.
Laufzeit: 12/2018 – 06/2019.

Kooperationspartner:

  • StMELF
  • Slow Food Deutschland e.V.
  • Cluster Ernährung
  • Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg (FAU)