3. Fleischforum Bayern in Augsburg
Ausblick auf das Metzgerhandwerk im Jahr 2030

Wie sieht das Metzgerhandwerk im Jahr 2030 aus? Mehr Digitalisierung und Globalisierung? Oder eine enge Kundenbindung mit einem hohen Grad an Regionalität und gänzlich abgeschotteten Märkten? Das waren die Fragestellungen am 27. und 28. Februar 2018 beim 3. Fleischforum in Augsburg. Das vom Cluster Ernährung initiierte Forum punktete mit neuem Expertenwissen und zeigte auf, welche Entwicklungen im Metzgerhandwerk in den nächsten Jahren denkbar und wahrscheinlich sind.

Titelbild zum 3. Fleischforum 2018

Programmübersicht

Am ersten Tag stellte Koch, Rinderzüchter und Experte der "Nose to Tail"-Philosophie Ludwig Maurer Trends der Veredelung vor. Im Anschluss machte Maurer die progressiven Techniken für die Metzgerinnen und Metzger in seinem Workshop anwendbar.

Der Nachmittag stand ganz im Zeichen der Digitalisierung und setzte sich mit der Wirkung der Medien auseinander. Die Teilnehmenden erfuhren, wie sie soziale Medien für sich nutzen können und worauf sie achten müssen, damit Kommunikation da ankommt, wo sie ankommen soll. Der Abend bot beim Meat&Grill mit Stefan Ulbricht eine Plattform zum Austausch und zur Vernetzung.

Am zweiten Tag führte Alexander Fink von der Scenario Management International AG die Teilnehmenden durch die Welt der Zukunftszenarien. Zu Beginn gab er einen Überblick über die Studie „Die Zukunft der Ernährungswirtschaft. Wie essen wir 2030?“ und erläuterte die verschiedenen möglichen Szenarien. Im Anschluss entwickelte er zusammen mit den Teilnehmenden eigene Szenarien zur Zukunft des Metzgerhandwerks. Dadurch werden die möglichen Szenarien für jeden anwendbar und der Betrieb kann seine Strategien individuell ausrichten und auf Veränderungen reagieren.
Zu Rückblick und Bildern der Veranstaltung auf der Homepage des Cluster Ernährung